Erste Eindrücke des Akoya
Heute morgen der Sturm auf Aldi (Aldi Nord) und obwohl ich eine Viertelstunde vor Öffnung da war, war ich nur Nummer Drei in der Schlange und es sollten noch einige nach mir kommen. Die Schätzchen waren auf einer Palette an der Kasse gelagert, schätze circa 12-15 Stück, die auch im Nu weg waren. Habe mir (wie angekündigt) einen Akoya gegönnt, natürlich in schwarz und nicht diesem nichtssagenden ipod-weiß. Schreibe diesen Beitrag übrigens gerade auf dem Akoya - natürlich.
Mein erster Eindruck: Shiny! An die kleine Tastatur muss ich mich erstmal gewöhnen, aber das Tippen geht zügig von der Hand und insbesondere die Portabilität überzeugt. Bin letzlich gespannt auf die Akkulaufzeit, schaun mer ma. Absolut positiv ist auf jeden Fall die Helligkeit des Displays, das auch ganz ohne Spiegeleffekte oder Pixelfehler daher kommt. Softwaremäßig war der Akoya Mini gut bestückt, hab erstmal die ganze Aldi-Software runter geschmissen. *g* Danach OpenOffice, vernünftigen Virenscanner, Firefox, Scribefire und was man sonst noch so braucht drauf und fertig. Dann geh ich mal wie versprochen ans Plotten.
Medion Akoya Mini und ein Wortungetüm
Ab Donnerstag (03. Juli) gibt es bei Aldi (sowohl Nord wie Süd) ein Mini-Notebook der Netbook-Klasse, den Medion Akoya Mini. Ist im Großen und Ganzen das für den Früherbst angekündigte MSI Wind mit ein paar kleinen Änderungen (kein Bluetooth, dafür n-draft-WLAN, etc.). Details sowohl zum MSI Wind als auch Medion Akoya Mini bei den Bloggern von msi-wind.de. Kostenpunkt 399 Euro.
Hab mit mir selbst einen Deal geschlossen: Kaufe mir das Gerät und gebe damit dem technischen Spielkind in mir nach, dafür wird darauf ein neuer Roman geschrieben. Denke da an einen Near-Time-Sci-Fi-Roman (was für ein Wortungetüm) ohne Serienhintergrund. Oder was anderes, schaun mer mal. Mini-Maus und SD-Speicherchip 4 GB hab ich mir schon Samstag bei Saturn geholt.
Neues Blog: GeldWert-Blog
Hab grad mal ein kleines Nebenblog aufgemacht: Geldwert-Blog.de. Gebe dort Finanztipps für Verbraucher, berate ja als "Berater Private Banking" jeden Tag welche.
Im Hintergrund (die Domain ist eine Weiterleitung) werkelt der Anbieter over-blog.com. Warum? Weil die Macher von over-blog.com ein interessantes Werbekonzept haben, bei dem sie die Blogger vernünftig an Werbeeinnahmen beteiligen (wenn man Werbung auf dem eigenen Blog zulässt). Und da ich keine Lust habe externe Werbeangebote selbst einzubinden - ziemliche Fummelei -, aber bei vernünftiger Postingfrequenz und passender Werbung daran durchaus interessiert bin, nehme ich halt einen externen Anbieter. Außerdem gehen mir die ständigen Wordpress-Updates mittlerweile auf den Keks.
Wechsel in der Chefredaktion
Da es meine Person betrifft eine News von der LodlanD-Homepage:
Bei LodlanD hat aus familiären Gründen (Nachwuchs) ein Wechsel in der Chefredaktion stattgefunden. André Wiesler übergibt den nassen Staffelstab an Jan-Tobias Kitzel, bisher stellvertretender Chefredakteur. Neuer Stellvertreter ist Karsten Müller, LodlanD-Autor der ersten Stunde. Da Jan-Tobias Kitzel bereits den aktuell in Arbeit befindlichen Quellenband zu Scientia/Kobe-Uppland als Teamleiter betreut, ist der Chefredaktionswechsel mit keiner Änderung in der Veröffentlichungspolitik verbunden.
André Wiesler schreibt dazu in seinem Newsletter von andrewiesler.de: "Auch hier habe ich zugunsten meiner Familie die Chefredaktion abgegeben. Mein Nachfolger wird der LodlanD-Fans hinlänglich bekannte Jan-Tobias Kitzel, der bisher mein Stellvertreter war. Diesen Posten übernimmt nun Karsten Müller. Die beiden sind alte LodlanD-Hasen und haben durch die Redaktion bei Quellenbüchern bereits bewiesen, dass sie auch die organisatorische Seite im Griff haben. Um LodlanD muss man sich also auch ohne mich keine Sorgen machen und ich bleibe dem Spiel natürlich in gelegentlicher Mitarbeit erhalten."
Urlaub gebucht
Eine Woche Centerparcs im Premium Hotelzimmer mit Extras-Aufschlag gebucht für den Sommer. Das haben wir uns verdient.
Von der Schreibfront gibt es im Moment arbeitsbedingt wenig zu vermelden: Quest-Abenteuer nach Politur abgegeben, ein paar LodlanD-Texte lektoriert und geschrieben, Zeichner für den nächsten LD-Band koordiniert.
Schwere Geburt
Mei, mei, das Quest-Abenteuer war eine schwere Geburt. Aber die erste Version steht nun. Habe mich selten mit einem Abenteuer derart schwer getan. Insbesondere die LodlanD-Abenteuer fließen - logisch, aus der mittlerweile jahrelangen Übung heraus - nur so, so dass ich da auch kein Problem habe, "mal eben" einzuspringen, wenn es gilt für ein Buch ein Abenteuer zu übernehmen, gerne auch als Vertretung. Aber für Quest zu schreiben war völlig anders. Ganz andere Herangehensweise. Deutlich schematischer, mehr wie ein logischer Gedankenbaum als wie ein eher freies Plotten, dass man dann letztlich in (mögliche) Szenen zerlegt und in Abenteuerform gießt. Aber Version1 steht nun, wird die Tage noch poliert und dann ab zum ersten Lektor. Bin gespannt auf die Rückmeldung.
Krank sein nervt
Schon die zweite Rachenentzündung in diesem Jahr. Das nervt. Wieder Antibiotika, nervt ebenso. Dicker Schädel, der vernünftiges Schreiben unmöglich macht. Das ... ihr könnt es euch denken. Der Doc wollte mich wieder krank schreiben, aber keine Chance. Bin erst zwei Wochen auf der neuen Stelle und nächste Woche durch Abwesenheit des Filialleiters gar mal Leiter für kurze Zeit. Keine Chance, kann es mir im Moment nicht leisten, mit einer AU zu kommen. Glücklicherweise bin ich - mal wieder - kurz vorm Wochenende krank geworden. Möglichkeit zur Erholung, ganz ohne Verlust von Arbeitszeit. "Moderner" Mensch, der so denkt?
Ich probier das jetzt auch mal aus mit dem Mikro-Blogging-Dienst "Twitter". Meine Twitter-Seite (die auch in der Sidebar hier im Blog eingebunden ist). Twittert hier sonst noch jemand?
Berufliche (interne) Veränderung
Und das Rad dreht sich weiter. Nachdem ich letztes Jahr August nach einem Jahr Trainee-Zeit in einer größeren Filiale als Geschäftskundenberater platziert wurde, hab ich nun die Chance ergriffen, mich innerhalb der Bank zu verändern. Ab dem 01.04. arbeite ich als stellvertretender Filialleiter in einer anderen (mittleren) Geschäftsstelle und betreue Kunden vor allem im Finanzierungsbereich und unterstütze eben als Stellvertreter den Filialleiter. Nachdem ich mit meiner Vor-Vorgesetzten vor einiger Zeit eine Karriereplanung aufgestellt habe und mich ihrer Unterstützung versichern konnte, sehe ich diese neue Position als logischen nächsten Schritt. Jetzt heißt es natürlich erstmal Daumen drücken, dass ich mit Kollegen, Kunden und Umfeld in der neuen Geschäftsstelle gut zurecht komme.
Vielfalt
Schreiben ist ein steter Prozess, mal mehr, mal weniger geplant. Ich vergleiche es gern mit Steinen: Je nach Projekt das Schreiben eher der handwerklichen Arbeit eines Maurers oder mehr der künstlerischen Hingabe eines Bildhauers. Beide arbeiten mit demselben Rohstoff - im Vergleich Stein, als Autor eben das Wort - aber obwohl am Ende jeweils Texte herauskommen, sind die dahinterstehenden Prozesse nur in Grundkonzepten ähnlich. Als Rollenspielautor macht mir die handwerkliche Arbeit Spaß, denn das Durchplotten eines Abenteuers, das Verfassen eines Völkerbuchs oder die Reisebeschreibung einer In-Game-Figur sind trotz aller kreativen Tätigkeiten im Drumherum doch mehr ein steter Prozess aus Planung, Arbeit, Polieren und wieder Arbeit. Für Rollenspiele zu schreiben, ist ein sehr handwerklicher Prozess, bei dem am Ende aber (fast) immer ein fertiges Produkt steht, dass man in die Hand nehmen und es begutachten kann. Man sieht die Schnitzer, die Eigenheiten, aber eben auch den Gebrauchswert. Dieser ist meist sogar mehrmals vorhanden: Einen Roman liest man (wenn es nicht eines der Lieblingsbücher wird) meist nur ein- oder zweimal. Ein gutes Rollenspielbuch hingegen ist Nachschlagewerk, Inspiration oder - beispielsweise bei Abenteuerbüchern - Handlungshilfe für lustige RPG-Abende.
Die Arbeiten am Quest-Abenteuer dürfen sich zurecht "Arbeiten" nennen. Es ist ein stark schematisches Schreiben, an dessen Ende zwar ein spannendes Abenteuer steht, der Weg dahin ist aber stetig durchgeplant und bestimmte Prozesse und Vorgaben sind stetig im Hinterkopf. Ein LodlanD-Abenteuer zu schreiben ist da schon freieres "Arbeiten", da es weniger Vorgaben und eine freiere Welt gibt. Beides macht Spaß, keine Frage, aber auf Dauer ist das freiere Schreiben doch mehr meins.
Und wenn ich mal wieder so richtig frei drauflosschreiben will, geht es eben an die nächste Folge von "Jonas´ Reise" oder einen der anderen Texte, die auf meiner Festplatte schlummern. Das ist dann wirklich kreativ-freies Schreiben mit wenigen Vorgabe, wobei ich - das ist einfach mein Naturell - auch Kurzgeschichten und erst recht längere Episoden vorher im Geist (oder eben in einer Datei) durchplotte, damit ich nicht den Faden verliere. Nicht selten kommt es aber vor, dass ich dann beim Schreiben merke, dass eine andere Wendung der Geschichte besser tun würde als der ursprüngliche Plot. Aber das ist ja grad das Spannende und letztlich Kreative. Und das Produkt, das am Ende herauskommt, schätze ich nicht weniger als ein gutes RPG-Produkt, an dem ich mitgeschrieben, manchmal auch mitgearbeitet habe.