Coverpreview zu Flammenmeer
Carsten Schreurs und Ralf Berszuk haben ganze Arbeit geleistet. So wird das Cover zu meinem Shadowrun-Roman "Flammenmeer" (hier der Klappentext bei FanPro.de) aussehen, der voraussichtlich im November erscheinen wird:

Pathos
"Flammenmeer" ist Donnerstag zurück an die Lektorin von FanPro gegangen, alle Anmerkungen waren eingearbeitet. Heute dann ein Telefonat mit der Lektorin geführt, ging um einige Stellen, wo noch ein paar Kleinigkeiten zu besprechen waren. Vor allem das "Pathos" an manchen Stellen des Romans hatte es ihr angetan, aber die Besprechung war sachlich und wir haben uns zügig auf die finalen Versionen der Textstellen geeinigt, was mich sehr freut. Da jetzt nur noch wenige Schritte fehlen - Satz, Fahne, Druck - sollte dem Veröffentlichungstermin im November kaum noch was im Wege stehen.
Lektorat ist da
Da war sie also, die Mail, auf die ich seit einiger Zeit hoffnungsvoll und gleichzeitig ängstlich gewartet hatte: Das Lektorat von "Flammenmeer". Langsam geöffnet. Mailtext gelesen. Soweit alles gut. Anhang geöffnet und laaaaaaaangsam runtergescrollt. Erstes Drittel. Nix schlimmes, nur kleinere Anmerkungen. Zweites Drittel. Okay, zwei, drei Sachen die ich anders sehe als die Lektorin, aber immer noch nix Wildes. Drittes Drittel. Das Drittel, bei dem ich nach dem Fachlektorat die größten Änderungen gemacht habe. Aufatmen, ist so durchgegangen. Entspannen.
Gut, dann steht dieses Wochenende und die dann folgende Zeit - gehe von grob eineinhalb, zwei Wochen aus - im Zeichen "Flammenmeer-Lektorat einarbeiten". Wird schon.
Urlaub vorbei, Plot fertig
Der Urlaub ist vorbei, heute hatte mich die Arbeitswelt wieder. Entspannte zwei Wochen liegen hinter mir und meiner Holden und sogar das Wetter hat (meist) mitgespielt. Der Anblick meiner "Rücklage" hat mich auf der Arbeit dann gleich wieder auf den Boden der Arbeitstatsachen zurückgeholt ... und die "paar" Mails (35) waren dann auch "schnell" durchgearbeitet, genauso wie die Intranet-Nachrichten der letzten zwei Wochen, die in der Bankenwelt oft halben Spiegel-Artikeln von der Länge her gleichen. Aber zum Arbeiten bin ich auch noch gekommen.
Auf jeden Fall hat der Urlaub auch schreibtechnisch etwas gebracht. Neben einigen Lektoraten für LodlanD hab ich auch meinen nächsten Shadowrun-Roman ("Flammenmeer" erscheint ja im November) durchgeplottet und heute mal zaghaft bei FanPro angeklopft, ob dort derzeit - auch aufgrund der SR-Lizenzgeschichtchen - überhaupt Interesse an der Einsendung einer weiteren SR-Romanidee besteht. Hab den Plot so in Form gebracht, dass ich ihn innerhalb eines Abends in eine vernünftige Inhaltszusammenfassung gießen kann, quasi nur Stichpunkte zu Sätzen ausformulieren und natürlich hier und da polieren. Freuen täte es mich natürlich, wenn noch ein weiterer SR-Roman von mir das Licht der Welt (bei meinen Romanarbeitszeiten eher Mondlicht, da kann ich mich Alex anschließen) erblicken würde.
Nachtrag vom 31.08.2007: Die Antwort von FanPro war positiv. Man würde sich das Ganze auf jeden Fall mal anschauen, ich solle die Inhaltszusammenfassung ruhig einschicken. Was ich heute getan habe.
Die nächste Idee klopft an
Ahaus. Ein lauschiges Örtchen im Münsterland. Wohl kaum jemand würde diesen Ort kennen, wäre da nicht so eine Kleinigkeit. Die uns dort tagtäglich ein strahlendes Lächeln auf die Lippen zaubert. Das "Brennelemente Zwischenlager Ahaus" [Korrekt: Transportbehälterlager Ahaus - TBL Ahaus]. Durch diesen lauschigen Bunker vor der Stadt ist Ahaus zu einer gewissen Bekanntheit gekommen. Keiner, die man gerne haben möchte. Aber wenigstens verdient die Stadt gut daran und wir haben eine vergleichsweise aufgemotzte Innenstadt. Geld heiligt....
Warum ich das schreibe? Zum einen, weil Ahaus nun einmal mein Geburtsstadt ist, zum anderen aber auch, weil ich plane, meinen nächsten Shadowrun-Roman dort anzusiedeln. Ein Brennelemente Zwischenlager, die im Shadowrun-Münsterland nahezu allmächtige, düstere Kirche und eine sich einigelnde Bevölkerung. Perfekte Zutaten, um einen Cyberpunk-Roman dort anzusiedeln.
By the way: Amazon hat meinen Shadowrun-Roman "Flammenmeer" (erscheint im November) zur Vorbestellung ins Sortiment aufgenommen.
Flammenmeer im nächsten Lektoratsdurchgang
"Flammenmeer" liegt wieder bei FanPro, nun zum Stil-Lektorat. Die Einarbeitung der Anmerkungen aus dem Fachlektorat haben den Roman in jedem Fall weiter gebracht, daher auch an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an den Fachlektor Christian Lonsing. Jetzt heißt es wieder Tee trinken (derzeit habe ich wieder eine Rotbusch-Vanille-Phase) und abwarten.
Das lange Wochenende
Die Überarbeitung von "Flammenmeer" geht gut voran, so ein langes Wochenende ist schon eine klasse Sache. Snickers-Eis, Musik auf den Kopfhörern und ab gehts. Wenn ich dann noch die Titel höre, die ich auch während des eigentlichen Schreibens des Romans hoch- und runtergespielt habe - vor allem Dance-Musik - bin ich wieder voll im Roman drin.
Musik ist für mich schon immer wichtig beim Schreiben gewesen, mit jedem Buch, an dem ich bisher mitgeschrieben habe (also LodlanD) oder das ich alleine schreibe (also "Flammenmeer") verbinde ich eine bestimmte Art von Musik. Bei LodlanD läuft häufig der Soundtrack von PC-Spielen im Hintergrund, vor allem von "Aquanox", "Deus Ex II" und "Archlord", ab und an auch Film-Soundtracks wie von "Gladiator" oder "Matrix".
Bei "Flammenmeer" ist es mehr Dance-Musik, ruhigere Titel mit wenig Gesang, aber auch ein paar härtere Stücke, die ich dann bei Kampfszenen auf mich einpeitschen lasse. Wobei ich für gewalttätige Szenen einen ganz klaren Favorit habe, der in meiner lokalen Rollenspielrunde mittlerweile Kultstatus für Kampfuntermalung inne hat: "NEW ORDER - CONFUSION" vom Soundtrack zum ersten "Blade"-Film. Einfach nur ein klasse Stück, das mich extrem auf die Kampfszene fokussieren lässt und sich dabei selbst nicht aufdrängt.
Flammenmeer – Es geht weiter
So, nach einer längeren Wartezeit gibt es endlich wieder Neuigkeiten von der Flammenmeer-Front. Der Roman ist bei FanPro aus dem Fachlektorat gekommen, das Christian Lonsing übernommen hat. Fachlektorat bedeutet dabei (bei FanPro), dass der Roman auf Stimmigkeit mit dem Hintergrund der Rollenspielwelt (hier Shadowrun) abgeklopft wird, ich also nicht auf einmal eine Drachenregierung in der ADL einsetze oder so (wobei das bei dem merkwürdigen ADL-Hintergrund auch wahrscheinlich keiner merken würde *g*).
Glücklicherweise verlief das Fachlektorat problemlos, von dieser Seite gab es nichts zu beanstanden. Da aber einige Stil-Anmerkungen mit im Preis inbegriffen waren, hab ich die nächsten Wochen wieder einiges zu tun, bevor ich dann die überarbeitete Fassung ins eigentliche Lektorat schicken kann. Mittlerweile freue ich mich auch wieder richtig darauf, mich an Flammenmeer zu setzen. Bevor ich den Roman ins Fachlektorat geschickt hatte, konnte ich den Text ehrlich gesagt nicht mehr sehen, derart oft hatte ich ihn aufgrund der zig Politurphasen schon gelesen. Also wie immer, geht mir bei fast jedem Text so, denn die Politurphasen sind noch nie mein Ding gewesen.
URLAUB!
Uuuuuuuuurlaaaaaaaaauuuuuub! Endlich zwei Wochen ausspannen und gar nichts machen. Gar nichts? Nunja, nicht ganz. Drei Lehrbriefe gucken böse unter dem Rand meines Aktenkoffers zu mir hoch und ein paar LodlanD-Lektorate wollen erledigt werden. Aber ansonsten hab ich ziemlich frei, klasse Sache.
"Flammenmeer" liegt mittlerweile bei FanPro und dort wird sich der Fachlektor in Kürze dran machen, mir mein Geschreibsel um die Ohren zu hauen. Etwas Bauchgrimmen hab ich natürlich schon, aber glücklicherweise kenne ich von LodlanD ja schon Mehrphasenlektorate, so dass ich grob weiß, was auf mich zukommt. Auf jeden Fall wird der Text sehr farbig sein, wenn ich ihn zurück bekomme.
Ansonsten freuen meine Frau und ich uns, Mittwoch unser erstes eigenes Auto vom Händler abholen zu dürfen: Einen Renault Twingo. Gerade mal 2,5 Jahre alt, 35.000 km runter und in einem schönen Rot-Ton. Ein eigenes Auto wird eine definitive Entlastung sein. So gut der öffentliche Nahverkehr im Ruhrgebiet auch ist, so angenehm ist ein Kofferraum beim Einkaufen und die Unabhängigkeit von den Fahrtzeiten des ÖPNV gerade an Wochenenden. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass die Steuerrückerstattung, die wir laut Steuerberechnungsprogramm bekommen sollen, wirklich so hoch ausfällt, dann wird die finanzielle Situation durch das Auto nicht allzu tangiert.
Tja, jetzt heißt es erstmal: ENTSPANNEN! Bücher lesen, Fußball gucken, Fitnesstraining, bei Pro Evolution Soccer 6 endlich mit Arsenal die Meisterschaft gewinnen, .... Langeweile kommt bestimmt nicht auf.
Man liest sich!
Popcornkino
So, Kapitel Drei ist fertig poliert. Harte Arbeit, waren einige Dialoge abzuschleifen und in der Kampfszene des Kapitels hakte es noch ziemlich. Einen Teil des Kampfes hab ich komplett umgeschrieben, weil es sich laut einer Testleserin - wie ich zugeben muss zutreffenderweise - wie "Popcornkino" gelesen hat. Und so sollte die Szene nun wirklich nicht ankommen.
Bleiben noch drei Kapitel und eine Endpolitur, bei der ich die letzten Testleser-Nachzüglerkommentare einarbeiten werde. Sollte also terminlich alles passen, auch wenn ich natürlich nicht verhehle, dass ich mich freue, wenn der Roman beim Verlag liegt. Zum einen, weil das natürlich ein schönes Gefühl ist, ein solches Projekt abzuliefern, zum anderen aber natürlich auch, weil ich dadurch wieder mehr frei verfügbare Freizeit haben werde. Obwohl dann bestimmt wieder das nächste Projekt dezent meine Arbeitszimmertür eintritt...