Schockwellenreiter.biz
Pegasus macht Nägel mit Köpfen und startet bei Shadowrun4 durch: Mit Schockwellenreiter.biz ist eine In-Game-Webseite online gegangen, die im Deutschland des Jahres 2070+ angesiedelt ist. Neben einem In-Game-Forum sind auch Blogs von zwei Shadowrunnern vorhanden, eines davon (das von "Golem") aus meiner Feder. Zu finden ist die Seite hier: Schockwellenreiter.biz. Die Anmeldung ist kurz und schmerzlos und wer keine Lust auf einen eigenen Account hat, kann den Gastzugang nutzen, der dort ebenfalls angegeben ist (für alle Eiligen: Als Accountnamen dann "Tell" und als Passwort "helvetia" eingeben). Weitere Features von Schockwellenreiter.biz sind in Planung.
Terassenwetter
Herrliches Spätsommerwetter. Eine ENDLICH fast fertig eingerichtete Eigentumswohnung. Laptop bei strahlendem Sonnenschein auf der Dachterasse. Stück Kuchen. Kaltes Getränk. Die Welt kann herrlich sein. Auf ans Schreiben.
World War 3D-Animationsfilm
Für Freunde von Science-Fiction im Actiongewand kann ich diesen (spannend-lustigen) Kurz-3D-Animationsfilm nur wärmstens empfehlen. Es handelt sich dabei um eine Abschlussarbeit eines Absolventen von der Universität Hertfordshire von diesem Jahr:
Prometheus vs. Nackter Stahl aus der Sicht eines unbeteiligten Juristen-Rollenspielers
In den letzten Tagen ging es in der RPG-Gemeinde hoch her, nachdem herauskam, dass der Verlag "Nackter Stahl" seinen Mitbewerber "Prometheus Games" verklagt. Nein, die Hintergründe werde ich hier nicht nochmal ausbreiten, das haben genug andere schon getan. Den IMHO besten Überblick liefert hier (mal wieder *g*) die LORP:
"Nackter Stahl verklagt Prometheus Games"
"Weitere Stellungnahme von Prometheus Games"
"Stellungnahme von Nackter Stahl zur Klage"
[Unter dem ersten LORP-Link oben sind die eingescannten Justizunterlagen downloadbar.]
Lesenswert ist hier auch der Kommentar bei sirdoom´s bad company weblog: "Hephaistos".
Ich möchte die Geschichte mehr aus der juristischen Warte heraus sehen. Denn die eigentlichen - gerade menschlichen - Hintergründe werden sich wohl lediglich den Beteiligten erschließen. Stellung klar pro NaSt oder PG möchte ich daher nicht beziehen, auch die Systeme kenne ich nicht persönlich. Als Diplom-Wirtschaftsjurist (FH) interessieren mich dafür die rechtlichen Erörterungen beider Seiten umso mehr.
Und da ist meine Sicht eindeutig: Die Argumentation von "Nackter Stahl" bewegt sich IMO auf dünnem Eis, verdammt dünnem Eis, insbesondere was die Plagiatsvorwürfe angeht. Die Gegenüberstellung der verwendeten Begriffe in der Klageschrift von NaSt hat mich mehrmals zum Schmunzeln gebracht. Es war kaum ein Begriff dabei, den ich _nicht_ unter "freihaltebedürftig" und "Allgemeingut" und damit urheberrechtlich völlig irrelevant einordnen würde. Auf dieser Basis PG vorzuwerfen, Elyrion sei ein Plagiat von Arcane Codex und damit Herstellung/Vertrieb des ersteren ein Verstoß gegen das Urheberrecht ist meiner Meinung nach ... gewagt.
Auch die BGH-Entscheidung "Laras Tochter" heranzuziehen, um den Vertrieb von Elyrion seitens PG untersagen zu lassen, ist IMO so nicht haltbar. Bei dem besagten Fall war der neue Roman (also "Laras Tochter") derart eng an das Original ("Dr. Schiwago") angelehnt, dass ersteres ohne letzteres kaum einen eigenen Sinn geschweige denn storytechnischen Zusammenhang gehabt hätte. Dies bei zwei Fantasy-RPGs anzunehmen, grenzt für mich an Unmöglichkeit, solange nicht ganze Textpassagen fast eins zu eins übernommen wurden _und_ die eine Welt quasi das gesamte Konstrukt inklusive bedeutender Regelansätze übernimmt. Die einschlägigen Rezensionen lesen sich jedenfalls nicht so (wobei ich dies wie gesagt mangels genauerer Kenntnis nicht beurteilen kann). Auf die vertragsrechtlichen Erörterungen möchte ich gar nicht eingehen, weil dies ohne Kenntnis der Verträge Stochern im Nebel ist.
Der Hinweisbeschluss des Kölner LGs ist da schon ein ziemlich eindeutige Angelegenheit. Sollte NaSta nicht mit einer erneuten Einreichung bei Gericht die Hinweise des LGs entkräftet haben, sieht es nach einer vergleichsweise klaren Angelegenheit für PG aus, jedenfalls was den urheberrechtlichen Teil angeht. Es bleibt in jedem Fall spannend.
Plotten und Layoutlektorat
Urlaub ist klasse. Endlich mal ein paar Tage frei und damit auch den Kopf, um in Ruhe zu plotten am geplanten Roman. Letzte Tage erstmal bei Starbucks in der Bochumer Innenstadt breitgemacht. Laptop raus, Getränk (zu den üblichen, völlig überzogenen Starbucks-Preisen) rein und ab ans Plotten. Nebenbei noch eine Kurzgeschichte für LodlanD im Rahmen des aktuellen Metaplots geschrieben, die dann in ein paar Wochen - wenn sie vom Metaplot her dran ist - auf lodland.de veröffentlicht wird. Heute dann parallel zur Marathon-Übertragung des DFB-Pokals (per Video-on-Demand von Premiere auf den PC) fertig geplottet. Alle drei "Phasen" (es wird zwei zeitliche Sprünge geben, Jetztzeit, Nahzukunft, weitere Zukunft) sind im Großen und Ganzen durchgeplottet und die erste Phase nun auch feingeplottet. Jetzt kann es in der zweiten Urlaubswoche daran gehen, die Inhaltszusammenfassung zu schreiben (vermarktet werden muss der Roman ja auch) und dann das erste Kapitel in Angriff zu nehmen.
Parallel dazu läuft das Layoutlektorat vom Scientia/Kobe-Uppland-Länderband für LodlanD (wie gebloggt). Unser Layouter macht gerade wieder hervorragende Arbeit, das halbe Buch ist soweit durchgelayoutet (erster, noch unpolierter Durchgang) und das Layoutlektorat ist in vollen Zügen. Hier noch ein ungeschlossener Kasten, da ein Rechtschreibfehler, hier noch ein verrutschter Absatz. Das Übliche und viel weniger als bei früheren Durchgängen, das "Mehr" an Erfahrung gerade bei unserem tollen Layouter macht sich bezahlt. Ich freue mich auf das fertige Buch, jedes weitere pdf macht noch mehr Lust auf das endgültige Produkt.
Feinschliff
Sitze gerade an den letzten Arbeiten zum nächsten LodlanD-Band, dem Länderband zu Scientia/Kobe-Uppland. Hier Bilder per XX-Anweisung für den Layouter einfügen, dort etwas polieren, der übliche Feinschliff also. Wird auf jeden Fall ein schönes Buch, gerade die Zeichnungsqualität hat sich gegenüber den letzten Bänden IMHO nochmal gesteigert, obwohl sie vorher schon auf hohem Niveau war. Auch textlich ist einiges zu erwarten und für Spielleiter/Spieler mit Charakteren aus Scientia/Kobe-Uppland ist das Buch ein Muss-Kauf. Veröffentlichung ist im Herbst zu erwarten.
Erste Eindrücke des Akoya
Heute morgen der Sturm auf Aldi (Aldi Nord) und obwohl ich eine Viertelstunde vor Öffnung da war, war ich nur Nummer Drei in der Schlange und es sollten noch einige nach mir kommen. Die Schätzchen waren auf einer Palette an der Kasse gelagert, schätze circa 12-15 Stück, die auch im Nu weg waren. Habe mir (wie angekündigt) einen Akoya gegönnt, natürlich in schwarz und nicht diesem nichtssagenden ipod-weiß. Schreibe diesen Beitrag übrigens gerade auf dem Akoya - natürlich.
Mein erster Eindruck: Shiny! An die kleine Tastatur muss ich mich erstmal gewöhnen, aber das Tippen geht zügig von der Hand und insbesondere die Portabilität überzeugt. Bin letzlich gespannt auf die Akkulaufzeit, schaun mer ma. Absolut positiv ist auf jeden Fall die Helligkeit des Displays, das auch ganz ohne Spiegeleffekte oder Pixelfehler daher kommt. Softwaremäßig war der Akoya Mini gut bestückt, hab erstmal die ganze Aldi-Software runter geschmissen. *g* Danach OpenOffice, vernünftigen Virenscanner, Firefox, Scribefire und was man sonst noch so braucht drauf und fertig. Dann geh ich mal wie versprochen ans Plotten.
Medion Akoya Mini und ein Wortungetüm
Ab Donnerstag (03. Juli) gibt es bei Aldi (sowohl Nord wie Süd) ein Mini-Notebook der Netbook-Klasse, den Medion Akoya Mini. Ist im Großen und Ganzen das für den Früherbst angekündigte MSI Wind mit ein paar kleinen Änderungen (kein Bluetooth, dafür n-draft-WLAN, etc.). Details sowohl zum MSI Wind als auch Medion Akoya Mini bei den Bloggern von msi-wind.de. Kostenpunkt 399 Euro.
Hab mit mir selbst einen Deal geschlossen: Kaufe mir das Gerät und gebe damit dem technischen Spielkind in mir nach, dafür wird darauf ein neuer Roman geschrieben. Denke da an einen Near-Time-Sci-Fi-Roman (was für ein Wortungetüm) ohne Serienhintergrund. Oder was anderes, schaun mer mal. Mini-Maus und SD-Speicherchip 4 GB hab ich mir schon Samstag bei Saturn geholt.
Neues Blog: GeldWert-Blog
Hab grad mal ein kleines Nebenblog aufgemacht: Geldwert-Blog.de. Gebe dort Finanztipps für Verbraucher, berate ja als "Berater Private Banking" jeden Tag welche.
Im Hintergrund (die Domain ist eine Weiterleitung) werkelt der Anbieter over-blog.com. Warum? Weil die Macher von over-blog.com ein interessantes Werbekonzept haben, bei dem sie die Blogger vernünftig an Werbeeinnahmen beteiligen (wenn man Werbung auf dem eigenen Blog zulässt). Und da ich keine Lust habe externe Werbeangebote selbst einzubinden - ziemliche Fummelei -, aber bei vernünftiger Postingfrequenz und passender Werbung daran durchaus interessiert bin, nehme ich halt einen externen Anbieter. Außerdem gehen mir die ständigen Wordpress-Updates mittlerweile auf den Keks.
Wechsel in der Chefredaktion
Da es meine Person betrifft eine News von der LodlanD-Homepage:
Bei LodlanD hat aus familiären Gründen (Nachwuchs) ein Wechsel in der Chefredaktion stattgefunden. André Wiesler übergibt den nassen Staffelstab an Jan-Tobias Kitzel, bisher stellvertretender Chefredakteur. Neuer Stellvertreter ist Karsten Müller, LodlanD-Autor der ersten Stunde. Da Jan-Tobias Kitzel bereits den aktuell in Arbeit befindlichen Quellenband zu Scientia/Kobe-Uppland als Teamleiter betreut, ist der Chefredaktionswechsel mit keiner Änderung in der Veröffentlichungspolitik verbunden.
André Wiesler schreibt dazu in seinem Newsletter von andrewiesler.de: "Auch hier habe ich zugunsten meiner Familie die Chefredaktion abgegeben. Mein Nachfolger wird der LodlanD-Fans hinlänglich bekannte Jan-Tobias Kitzel, der bisher mein Stellvertreter war. Diesen Posten übernimmt nun Karsten Müller. Die beiden sind alte LodlanD-Hasen und haben durch die Redaktion bei Quellenbüchern bereits bewiesen, dass sie auch die organisatorische Seite im Griff haben. Um LodlanD muss man sich also auch ohne mich keine Sorgen machen und ich bleibe dem Spiel natürlich in gelegentlicher Mitarbeit erhalten."